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Vcrccniiis. Aber sage mir das sonderbare GeheimnißHermann: warum ist er hier?
Hermann. Wir hatten Kriegsunterredung.
Herren»;-. Was haltet ihr denn noch Unterredungenmit Denen, die nun bald mit Teutoburgs Geistern allerhandGespräch sprechen, wie blutig es wieder in unsern Wälderngewesen ist! wie.. Die andre Sache will ich ausmachen, undkurz. Geh du hinüber, du! Aber mein Enkel hier bei mirsoll nicht mit sterben!
Flavins (er droht Jtalus mit der Lan^e; ge eilen fort). Fleuch!
Vcrccnnis. Viel war dieses Alles zusammen! viel! viel!Komm an mein Herz, Thende. Ist er fort? Theude, ister fort? Der schone Jüngling! Ich umarmte ihn das ersteMal in meinem Leben, ein Mal, einen Augenblick, dasletzte Mal, und entfloh» ist er, mußt er, zum Tode ent-stehn! <Sie letzt sich und geht gleich wieder auf) Stärkt mich, ihrGötter, daß ich es sagen kann! Ich kam herauf. . Wo ister hin, Theude? c3» Arpe.) Deine Fürstinnen haben mir esgesagt. Ich weiß es Alles, Alles. Ich bin herauf gekom-men, daß ich euch warne. Ihr höret die Weiber und ihrwisset, daß die Weisheit der Götter in uns ist. Vernehmtdenn Siegmars Weib und Hermanns Mutter! (Laßt mich'snicht entgelten, daß ich auch der Schlange Mutter bin!)Wenn cs Rath ist und Gedanke rechter Krieger, daß ihrdas ganze Gezisch im Lager aufrührt und zerhaut: wohl denn,so soll er sich unterwerfen, der bei Teutoburg anders riethund that. Wenn es aber Ehrsucht und Feldherrnstolz gegenihn ist, und diese Flamme, wie ein Leichenbrand, in euremHerzen wüthet; so soll der Schwung ihrer Adler dicht hintereuch her sepn! ihr sollt dem Tbde flehn und mit keiner