wie ein Grab! Er ist es! er ist der Flavins, den ich, Her-manns Mutter, auch gebar, er ist es! Das ist zuviel, ihrGötter, daß ich ihn sehe! So nenne denn, nenne deinenschrecklichen Namen! Er will ihn nicht nennen. Nun, sonenne du ihn laut, Wodan, mit deinem Donner, und zer-schmettr' ihn! Wer ist denn Der, welcher ihm da gleicht?Hast du Einen, der dir gleicht, du Blutiger von Vaterblute?
Jtalus «r fällt vor lbr nu'dcr). Bcrcennis! ich bin sein Sohn?Hermann weiß, wie unglücklich ich bin!
Dcrccnnis. Hermann, mein Sohn Hermann, warum istdenn m- welöt auf FlavittS) Der hier? Warum hast du michnicht gewarnt, daß ich's würde zischen Horen, wenn ichheraufkäme? O, hätt' ich's gewußt, ich wäre lieber in eineWüste gestehn, als hierher gekommen.
Hermann. Meine Mutter, ich empfinde dein Unglückganz.
Dcrccnnis c,u Flavias). Entflichn willst du? Eutfliehusollst du nicht! Nun will ich dich noch länger sehn, da deinAnblick mich einmal entheiligt hat. Flieh' nicht! sag' ich,bleib ! sag' ich.
Flavins. Steh' auf, Jtalus!
Dcrccnnis c,u JtaluS). Bist du sein Sohn?
Jtalus. Ich bin sein Sohn und dein Enkel und Sieg-mars Enkel.
Dcrccnnis. Bring mir diesen Römerschild nicht so nah!wirs ihn hin! (Cr wendet den Schild auf die Seite.) Ha! Das
war sein erstes Wort, daß er seinem Sohne vor seiner Mut-ter aufzustehn gebot! Ja, ich weiß es wohl, daß ich deineMutter bin, und daß ich jenen Cäcina oder so einen Ge-nossen der Eroberungsfurie, und bald der Höllenfurie, liebergebar, als dich!