Höh'. Habt Mitleid mit seiner Mutter, ihr Götter! Sprichmir nach, was ich dir vorsage. Bei diesem Schwert, oMana! . .
Th ende (er wirft schnell sei» Schwert weg und reißt seinem Vaterdas Schwert von der Seite). Wenn ich's ausführe, dann Hab' ichein Schwert wie deins ist!
Hermann. Mein Sohn!
Ärpe. Welch ein Knabe!
Latwaid. Schwöre, schwöre! du wirst es halten!
Hermann. Bei diesem Schwert, v Mana! verheiße ichdir zu rächen . .
Thenre. Halt'ein wenig inne, mein Vater. Ich kannjetzt nicht reden.
Hermann. Bei diesem Schwert, v Mana! verheiße ichdir zu rächen die Schmach meiner Mutter Thusnelda! —den stolzen Triumphwagen! — die klirrende Kette! — durchRömerblut! — durch viel Tyrannenblut! — durch Säug-lingsmörderblut! — durch das Blut ihrer Feldherrn! — Gibmir das Schwert.
Vierte Scene.
Die Vorigen. Arcnna.
Drenno (ju dem Drnlden, der hi» führt). Führe mich bester!Ist er hier? Laß mich nicht so fehl treten. Ist er hier?Hermann. Ach, mein Vater Brenn», wo kömmst du her?Nrcnna. Nun, so bist du denn hier. Ich habe nichtdurchkommen können! Schon lange habe ich hier seyn wollen;aber die reißenden Regenbäche und mein Alter und daß