daß er sie nicht sehe, wenn er kommt. Er weiß es dochnicht, daß ihm sein Vater die ersten Waffen geben will?
Der Lricgsgcfährt. Er weiß es nicht.
Katwald. Nun leg' die Waffen dort hinter den Stein,und sühr' ihn herauf. Ist er weit von hier?
Der Lricgsgcfährt. Ich Hab' ihn schon durch den Wasser-busch gebracht. Er steht unten am Hügel. (Er geht.)
H e r in n ir ll (der sich auf seinen Schild lehnt). Dieß ist derSchild, den mir seine Mutter gab. Wenn ihr Mitleid mitunserm Volke habt, ihr Fürsten, so laßt uns dann schla-gen, wenn der Ausgang nicht so ungewiß ist, als er heuteseyn wird.
Wambriv. Mit dir also sollen wir kein Mitleid haben?
Hermann. Von dir verlange ich selbst gegen meinenSohn kein Mitleid.
Th ende (der ans Hermann zuläust und ihm das Schwert küßt).Mein Vater, sind Das die Fürsten Deutschlands?
Hermann. Unfern Jngomar kennst du.
TheuLe (er küßt Jngsmarn den nmersien Theil der Lanze). Ja,
mein Vater, der Bruder meines lieben alten Siegmars, derschon todt ist und den ich nicht gesehn habe.
Jngomar. Dieser Knabe erinnert mich an sehr alteZeiten. Damals sah Siegmar völlig wie er aus.
Hermann. Mein Sohn, dieser ist der Fürst der Katten.
Thcudc. Ach, mein Vater, Arpe! der Fürst der Kat-ten! Fürst der Katten! (Zu Arpe.) Verzeih' mir, daß ich vordir zittre! Ihr seyd so berühmt und ich trage noch keineWaffen!
Arpe. Küss' mir die Lanze nicht, mein Sohn. Da istmein Schwert! Wodan mache dich zu einem Krieger, wiedein Vater ist.