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Werks und über Poeten-Elend" mitgetheill. Es heißtda unter Anderem:
„Klopstock hatte sich in den Wintern von 1787 — 88mit einer Arbeit beschäftigt, die uns an seinem so mannich-faltigen Talente eine ganz neue Seite gezeigt haben würde;eine, von welcher man bisher nur aus den kleinen Denk-malen der Deutschen, von ihm in die Gelehrten-Republik eingerückt, etwas ahnen konnte. Eifersüchtig inseinem Patriotism, daß wir zwar Geschichtforscher und —Stoppler genug, aber so wenig Geschichtschreiber besitzen,mit denen unser Vaterland den Alten, den Engländern undFranzosen Trotz bieten darf, war er auf den Einfall gekom-men, auch diese Schmach von uns abwälzen zu helfen, undhatte sich den siebenjährigen Krieg, FriedrichsSchlachten und Heldenthaten, in historischen Bruch-stücken zu behandeln, als Thema vorgenommen. Diese Bruch-stücke waren zu einem ganz ansehnlichen Bande bereits ge-diehen. Kl. erfreute und entzückte mich jedesmal, wenn ichin den Wintern nach Hamburg kam, durch ihre Vorlesung.Er hatte darin, im eigentlichsten Verstände, den Griffeleines Tacitus geführt. Sein Buch war in der original-sten, concentrirtesten Darstellung und dem erhabenen Rich-terblicke, mit dem er Thaten des großen Mannes politisch,strategetisch und moralisch abmaß und sie auf scharfer Wag-schale wog, in seiner Materie und Form ein eben so einzigesWerk, als es seine grammatischen Gespräche sind imFache der Philologie und Kritik."
Nachdem nun Cramer sein Bedauern, auch nicht ein ein-ziges Stück davon sich abgeschrieben zu haben, ausgedrückrhat, fährt er fort: „Klvpstock, dem ich keine Ruhe ließ,daß er diese Bruchstücke doch je eher je lieber ans Licht tretenÄiopstock, verniischle Schriften. tz2