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die Zürchische nenne. Vielleicht irre ich sehr; unterdeßkenne ich doch nun eine reizende Gegend mehr in der Welt.Zn einer schönen Gegend gehören bei mir zwar anch Berge,Thäler, Seen, aber viel vorzüglicher die Wohnungen derFreunde; wie weit und in welcher Situation wohnen Brei-tinger, Hirzel, Waser, Tscharner, um Sie her? Undnoch eine Frage, die anch einigermaßen bei mir mir zurGegend gehört; denn
Mein Leben ist nun zum Punkt der Junglingsjalire gestiegen —
wie weit wohnen Mädchen Ihrer Bekanntschaft von Ihnen,von denen Sie glaubten, daß ich einen Umgang mit ihnenhaben konnte? Das Herz der Mädchen ist eine große, weiteAussicht der Natur, in deren Labyrinth ein Dichter oft ge-gangen seyn muß, wenn er ein tiefsinniger Weiser seyn will.Nur dürften die Mädchens so nichts von meiner Geschichtewissen, denn sie möchten sonst vielleicht sehr ohne Ursache zuzurückhaltend werden. Dieß ohne Ursache ist gar keinTadel dieser liebenswürdigen Unbekannten. Wenn sie auchwie Fanny wären, so würde es doch statt finden; denn ichwerde wohl in meinem Leben nur einmal geliebt haben. —Hcnzi's Tod ist mir sehr nahe gegangen; nur hat mir dasScherzen bei so nahem Tode niemals gefallen. Ich bin viel-leicht in diesem Falle zu ernsthaft. Wer zu dieser Zeit ge-zwungen scherzt, dem verzeihe ich noch eher, weil sein ge-zwungener Scherz anzeigt, daß sein Gemüth nicht in völligemGleichgewicht ist. Wer aber so natürlich scherzt, wie Henzi,der sollte die Gegenwart seines Geistes zu was Größerembrauchen. Es müßte denn seyn, daß die Sachen der Zukunftihm so ungewiß verkämen, daß er allenfalls entschlossen wäre,seinen Scherz in kurzem über die üble Stellung Petri an derHimmelSthüre fortznseken. Ich meine es gar nicht böse mit