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Ich habe mich beinah entschlossen (wiewohl mir dieserEntschluß sehr schwer angegangen ist) mein Gedicht demPrinzen von Wallis zu dediciren. An Glovern habe ichnicht geschrieben.
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Kl op stock an Bo dm er.
Langensalza, 2 S. Noobr. i7»g.
Mein liebster Herr Bodmer!
Ich würde nicht so lange gesäumt haben, Ihnen zu ant-worten, wenn nicht mein Schmidt die Zeit her bei mirgewesen wäre, und ich nicht von neuem zweifelhaft gewordenwäre, was ich Ihnen wegen meiner Reise zu Ihnen zu ant-worten hätte. Ich habe viel goldne Tage mit ihm gelebt.Gleichwohl habe ich das Vergnügen, Ihnen zu sagen, daßich Ihnen auf den Frühling dieß Alles selbst erzählen will.Ich freue mich den süßen Namen Bodmer, Vreitinger,Heß, Muße, Freundschaft entgegen, und horche, wie Schmidtsagt, diesen hohen Gedanken zu. Aber Horen Sie die Be-dingungen, unter denen ich zu Ihnen komme. Meine körper-liche Gegenwart muß in Ihrem Hause beinahe unmerklichsepn; sie muß da auch nicht die mindeste Veränderung Her-vorbringen. Dieß vorausgesetzt, und als wenn Sie mir'smit dem Handschlage der Freundschaft im golduen Weltalterversprochen hätten, komme ich zu Ihnen. Ich bin schon inGedanken sehr bekannt mit einer gewissen Gegend, die ich