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ein ungemeines Vergnügen, mich von Ihnen auf die Spurneuer Gedanken dringen zu lassen. Mit dem jungen Menschen,auf dessen Angesicht alle Scenen aus dem Milton so lebhaftsich vorgestcllt haben, stehe ich auch in einiger Bekanntschaft;er läßt Ihnen sagen: Dann sollen erst meine Freunde unddie Engel mein Grab mit Lorbern und Palmen umpflanzen. —Wie sehr wünschte ich. daß Ihr Freund den Dante über-setzte. Ich habe schon lange ein großes Verlangen gehabt,diesen Poeten zu lesen. Den Ceva kenne ich, und suche ihn,seitdem ich Ihre poetischen Gemälde gelesen, vergebens.Maria wird Even in meinem Gedichte die Geburt undJugend Jesu erzählen. — Ich bitte mir von Ihnen undHerrn Breitingern, dem ich für die überschickte Schriftdanke, Kritiken über meine drei ersten Gesänge aus; ich binentschlossen, sie mit noch zwei neuen Gesängen, als einenersten Band, auf Michaelis drucken zu lassen. Was haltenSie itzt von Ihrem ehmaligen Vorschläge einer Subskrip-tion? Und wie ist die Einrichtung derselben zu machen? Ver-schiedene Bnchführer liegen mich an, ihnen die Fortsetzungzu lassen. — Ich wünschte auch von Ihnen zu erfahren, obdie Juden keine Bildsäulen haben durften? Haller hat mirin diesem Gesichtspunkte eine Kritik wider die BildsäuleHesekiels gemacht. Ferner, ob es Ihnen wahrscheinlicherist, daß die Leiber der Heiligen zur Zeit des Todes Jesuaufcrstanden, oder ob dieß erst nach seiner Auferstehung ge-schehen? — Ich schicke Ihnen hier eine Ode, die noch nie-mand, die weder Fanny noch ihr Bruder gesehen hat. Ichhabe sie noch vor Anfang dieses Jahrs gemacht. Sie ist oftdie Gespielin meiner Einsamkeit gewesen. Ans dem Inhaltewerden Sie leicht sehen, warum sie Fanny und Ihr Brudernicht zu sehen bekommen haben. Nun wollen Sie auch dasKlopsrock, vermischte Schriften. 25