Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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375
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Brief. Das Original habe ich zu meinem Gebrauche, denSie leicht errathen werden, zurückbehalten. Den Brief destobesser zu verstehn, müssen Sie wissen, daß ich mit Hallernvorher schon im Briefwechsel gestanden, und daß er sichmeines Glücks wegen schon vorher, auf eine Weise, wie eseinem so edeln Manne anständig ist, Mühe in Hannovergegeben. Die Sache betraf ein Amt für mich. Weil ichmich erklärt hatte, lieber einer Schule als einer Gemeinevorzustehcn (denn die Natur hat mir die Stimme einesRedners versagt), so war die letzte Nachricht, daß ich michdeswegen an Gefincrn wenden müßte, der mich bei demWerlhof unterstützen wollte. Allein ich will einem Mannenicht das geringste schuldig sepn, der nicht crröthet ist, Hal-lern zu beleidigen. Bei dem Prinzen von Wallis kannvielleicht der Messias mein Glück machen, wenn er denHerren Glvver und Mailet bekannt werden sollte, welchebei dem Prinzen viel gelten.

Weil ich einmal so glücklich bin, daß ich Ihnen alle meineKleinigkeiten eröffnen darf, so muß ich Ihnen sagen, daßman mir hier von ferne zu verstehen geben lassen, daß man'snicht ungern sähe, wenn ich nach Ostern meine Hofmeister-stelle anfgeben würde. Dazumal, da mir die Liebe zu einerHanptursache wurde, hieher zu gehn, hielt ichs nicht für sonöthig, dergleichen Verrichtungen zu übernehmen, als ich eshaben würde, wenn ich ohne eine andre Zuflucht hier weg-gehn müßte. Die Veränderung meines Glücks durch denPrinzen und die Prinzessin ist ungewiß. Darf ich Ihnenalso eine neue Bemühung meinetwegen Vorschlägen? Ichhabe von einem hiesigen Buchführer vernommen, daß sichein erlangischer Buchführer bei ihm nach mir im Namender Akademie erkundigt hätte. Sic kennen M. le Maitre