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Sie handelten sehr edel, daß sie sich nach ihrer Unterredungumarmten, und ihre Waffen umwechselten. Verzeihen Siemir diese kleine Ausschweifung. ES ist mir sehr gewöhnlich,wenn ich gegen meine Freunde recht vertraut bin, über meineChrbegicrde zu scherzen. Diese Verse, die unter der Odestehen, sind auS dem fünften Buche deS Messias. Siescheinen mir deßwegen merkwürdig, weil ich sie meiner liebenRichterin einigemal hinter einander verlesen mußte. ESwäre hier zu weitläuftig, die ganze Verbindung zu sagen,in der sie stehen. ES sagt sie der Vater eines unsterblichenGeschlechts von Menschen, zu seinen Kindern, da er Gottzornig vorübergeheu sieht, und vermuthet, daß Gott vielleichthinginge, die sterblichen Menschen zu tödten. Seine Kinderhatten vorher noch nichts von unS gewußt; vorher hatte erden Tod beschrieben.
Was macht denn der vortreffliche H. vo n Kleist? Habenihm die wenigen Stunden seiner Muße nichts mehr entlockt?Ich liebe ihn recht sehr. Ich erinnere mich derjenigen Stundennoch sehr wohl — es war ein schöner Herbstnachuüttag —da mich die Vorlesung seiner Gedichte so tiefsinnig machte.Ans diesen Nachmittag folgte ein Abend voll heiterer Freude.Ich habe viele solcher Abende mit meinen Freunden durchlebt.Und dieser bin ich nun aller beraubt, und statt ihrer deneinsamen Schmerzen der Liebe ganz überlassen. Ich war denAbend recht voll Freude, und die Bekanntschaft eines neuenFreundes verdiente eS auch. Dr. Hirzel hat mich dochnicht bei Ihnen verklagt, daß ich bei diesen Versen, die ge-lesen wurden:
Der Liebling wärmet die Hand im warmen Pelze dcK Mädchens;
Es lacht daS Mädchen, nnd hindert ihn falsch —
zu laut und zu jugendlich in die Hände klatschte? Ich bin