Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
Seite
340
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kein Licht mehr, das auf die französische Schöpfung strahlt.Vielleicht werden Sie diesen Augenblick Sich Selbst sagen,daß ich wie ein Dichter rede. Wenn Sie mich aber kennten,so würden Sie es nicht sagen. Meine erste Bürgerpflichtist also vollzogen. Ich habe eine große Wahrheit an Ro-land gesagt; aber ich liebe meine Pflichten, und fahre da-her fort.

Der König von Dänemark (Sie wissen, daß ich vonFriedrich, dem Sohne Christian VII. rede) ist, nichtdurch Usurpation, sondern durch die Konstitution der unum-schränkteste König in Europa, und dennoch ist Er cs, dereine vollkommene Preßfreiheit bewilligt, und dem leibeignenBauer sein Joch abgenommen hat; der zuerst unter alleneuropäischen Mächten befohlen hat, daß die Menschen nichtlänger wie Waare betrachtet werden, und die Dänen nichtmehr zu ihrer Feldarbeit Neger-Sklaven brauchen sollten.So beträgt sich dieser unumschränkte König gegen eine Nation,die er nach den Gesetzen und wie ein Vater regiert. Siewissen, wie er sich in Hinsicht unserer Mitbürger betragenhat, durch die Erklärung, daß er der Ligue der gegen Frank-reich verbundenen Könige nicht beitreten würde; und wennich mich nicht betrüge, indem ich ihn zu errathen glaube, sodürfte er der erste unter den Königen scyn, der die franzö-sische Republik anerkennen, und mit ihr die Allianz, die ersonst mit dem Königreich Frankreich hatte, zu erneuernwünschen wird. Sodann wird es meines neuen Vaterlandes(indem ich dieß meinem Mitbürger Roland sage, glaubeich als französischer Bürger pflichtmäßig zu handeln) würdigscyn, mit diesem guten König sich durch eine auch für ihn sonützliche Allianz zu verbinden, daß sie ihn einem Volke, dasihn zum König konstituirt hat, noch theurer machen wird;