Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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Ich fing an gegen Ende des Jahrs 1788 meinen Civis-»ins in einer Ode zu zeigen, die ich I.L8 Lt->l5 ^enerauxbetitelte. Ich glaubte schon damals die französische Freiheitvoranszusehn, und ich sagte es mit der Ergießung einer sehrlebhaften Freude und fast thränendcn Augen. Diese Odehat Schwestern gehabt. Die Familie ist eben nicht zahlreich,aber dennoch dürfte sie durch den Tod von zwei oder dreinicht aussterben.

Am 20. Februar 1792 schrieb ich au Larochefoucauld:(ich werde immer meinen Freunden treu bleiben, sie mögentodt, oder gefangen seyn:)Da ich, mein verehrnngswürdi-gcr Freund, nicht das Gluck habe, mit ihnen sagen zukönnen: Die Konstitution oder der Tod, so sage ich den-noch mit der innigsten Ueberzengnng meiner Bcharrsamkeit,daß ich für die Konstitution bis an meinen Tod seyn werde.Tief durchdrungen von dieser Gesinnung, glaube ich einfranzösischer Bürger zu sepn, so weit ich es werden kann,und als ein solcher wage ich cs, Ihnen einige Bemerkungenmitzutheilen, die, wenn sie gegründet sind, vielleicht zumWohl des Vaterlandes beitragen könnten. Sie betreffeneine sehr schwere Kunst, die Kriegskunst. Damit Sie esaber nicht sonderbar finden, daß ick mich in eine Sphärewage, die nicht die meinige ist, so muß ich Ihnen sagen,daß ich schon in meiner Jugend diese Knust stndirte, umdie Geschichtschreiber, vorzüglich die alten, zu verstehn;z. B. Veno phon und Cäsar; und im siebenjährigen Kriege,der für mich ein so gewaltiges Interesse hatte, fing ich dic-ses militärische Studium wieder an. Seit dem habe ichvielen Umgang gehabt mit Offizieren, die ihr Metier ausdem Grunde kannten, und die noch mehr meinen Eifer, eszu lernen, nährten. Dem ungeachtet so nehmen Sie meineKlepstock, vermischte Schriften. 22