Es hat mir nickt wenig Mühe gekostet, von den Auf-seherinnen endlich die Erlaubniß zu bekommen, den Anfangzu einem kurzen Auszüge ans dem Protokolle zu machen,das ich in Ihrer Gesellschaft gehalten habe. Die Briefe, dieIhnen geschrieben worden sind, mußten doch endlich beant-wortet werden. Wäre dieser Umstand nicht gewesen; so hätteich Sie, glaube ich, noch nicht dahin gebracht, mir die Er-lanbniß zum Auszüge zu geben. Ich bin in keiner kleinenVerlegenheit. Ich mochte mich gern bei dem Pnbliko ent-schuldigen; und doch auch nicht gern meine Freundinnen beidemselben verklagen. Wenn Frauenzimmer etwas nicht wol-len; so haben sie immer sehr viele Ursachen anznführen. Ichberühre nur etwas von den Ursacheü, warum mir die Auf-seherinnen so lange meine Bitten abgeschlagen haben. Einegewisse Furchtsamkeit, eine Art von Meinung, (Vorur-theil befehlen sie mir, soll ich setzen) daß ein gewisser Theildes Publici noch nicht fähig genug sey, verschiedne Dingedes Protokolls in ihrem wahren Gesichtspunkte anzusehen;und dennoch gerade drauf los nrtheile, und zwar inSachen, zu deren halben Entscheidung doch mindstcns, (ichsoll nur aufhörcn, sagen Sic; allein wie würden meine Leserlachen, wenn ich, ans großem Gehorsam, den Perioden nichtzu Ende brächte) mindstcns einige Feinheit erfordert würde;
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