Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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mich zum Glückseligsten unter tausendmal Tausenden gemacht!Wer bin ich? Staub vom Staube, wie die Zahllosen, überdie du mich gesetzt hast! Mein Vater war, was ich bin, undich bin geworden, was er war! Daß sein Gebein sanft ruhe,und er vor seinem Richter freudig stehn möge! Mir abersende deine Weisheit, daß ich der Lasten und des Schweißes,und der Ehre würdig sei), die du mir gegeben hast! O sendesie von deinem Himmel herab! Ein Engel führe sie mir zn!Und mein Auge sehe sie in ihrer Schönheit! Sie wollen mirlauter Blumen auf meinen Weg streun, daß die Blumenhoch aufwachsen, und mir die beßre Krone verdecken! Ich.will die Blumen zertreten, und auf die Krone schaun! Crist rauh mein Weg, ich kenne ihn wohl! Aber die Krone,die Krone! wie schimmert sie! Wenige Weife wissen wie schönsie ist, und noch weniger Könige haben's gewußt! Laß michunverwandt auf ihren großen Lohn schaun! Denn meinWeg ist sehr rauh, und ich will der Blumen nicht! Ich weißmeine großen Pflichten. Anbetung, und heißes, ewiges Lobsey dir, mein Schöpfer und Gott, daß mein Herz willig war,sie zu lernen: ich soll deine Tausende glücklich machen! Aberder Weise und der Tugendhafte will auf eine andre Artglücklich seyn, als die Tausende. Laß mich den Weisen undden Tugendhaften nicht umsonst suchen! Ihn zu finden, istder Anfang meiner Belohnung hier. Aber laß ihn auch seinerwürdig bleiben, wenn ich ihn gefunden habe! Ach, zu oftvergaßen Könige im Taumel schlechter Freuden die Glück-seligkeit ihres Volkes; und, auch nüchtern, war ihre Seelezu klein, den Weisen zu suchen! Nun sind sie gerichtet! Wennich sie dort sehen soll, wo die Krone, aus Hügeln aufgegraben,keine Würde mehr giebt; so laß sie mich mit den Freudeneines Manns sehn, der recht gethan hat. Ja, mein heißesKlopstock, vermochte Schriften. 19