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annehmcn, die auf die angeführte Art glücklich ist. Wirdsie/wenn wir ihr über das, so sie schon besitzt, noch dieschönen Künste geben, glückselig werden? Cs ist wahr,die Musik, wenn sie ansgcbreitet gennng ist, wird einigerauhe Seelen etwas weniger rauh sepn lehren. Die Bild-hauerkunst und ihre Schwestern werden den Geschmack amVergnügen dadurch feiner machen, daß sie ihn auf schönereGegenstände richten; eine Eigenschaft, die wir über dieß mitihnen in denjenigen von unfern Werken gemein haben, inwelchen die Neigung, nur zu gefallen, den viel erhabnernEndzweck, durch die Kunst zu gefallen, für die Tugend ein-zunehmcn, verdrungen hat. Dieser feinere Geschmack amVergnügen ist eine Art von Vorbereitung, die Eindrücke,die ein gutes Herz bilden, leichter anzunehmen; aber er istauch weiter nichts, als eine Vorbereitung. Man gebeihn einer Nation in seinem weitesten Umfange; und sie wirddoch dadurch nur sehr wenig zur Tugend gereizt werden.
Aber man lasse sie unsre auserlesensten Werke besitzen;was fehlt ihr denn noch an Reizungen zur Tugeud?
Man wird uns vielleicht einwenden, daß wir das Beispiel,welches große Männer geben, und die mächtigen Wirkungendesselben vergessen. Wie könnten wir unfern Stolz, unsrevorzüglichste Ehre vergessen? Haben wir nicht fast immer zurBildung dieser großen Männer etwas beigctrageu? Und wererneut, wie wir, ihr Beispiel für die künftigen Jahrhunderte?Unsre Gegnerinnen haben dieß letzte Verdienst zwar auch:Aber haben sie es in dem Grade, wie wir? Durch wenkennt die Nachwelt den Sokrates am besten, durch sie, oderdurch uns?
Selbst den großen Männern, deren Beispiele von so ans-gcbreitctem moralischen Nutzen sind, fehlt etwas, wenn wir