Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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247
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vielseitigste Nützlichkeit erreicht, wem: sie diesen großenMustern auch nur von fern nachgcfolgt sind. Die Religionhat das wichtigste von dem, was zur Ausübung der Pflichtgehört, theils wiederholt, theilS offenbart. Sie hat der Un-tersuchung der Menschen fast nichts, als einige Entwicklungenihrer erhabenen Lehren, übrig gelassen. Auch dies? gehörtuns zu, es den Menschen auf eine Art zu zeigen, welche siereizen kann, eS nicht nur zn denken, sondern auch zu thnn.Die Menschen also zur Ausübung ihrer Pflichten, das ist,zu demjenigen, warum sie leben, und in andern Weltenleben werden, anzufeuern, und ihren Verstand, noch mehr,ihr Herz zu der Erreichung dieses letzten und höchsten Zwecks,zu erheben, dieser ist derjenige von unfern Vorzügen, wor-auf wir am meisten stolz sind, und ohne welchen uns derVorzug unserer Schönheit, und jeder Anspruch auf Schön-heit überhaupt klein Vorkommen würde. Wir leugnen garnicht, daß die schönen Künste nicht auch einige Reize überdie Tugend ausstrcnen können. Sie wissen, wie wir gegensie gesinnt sind, und wir haben es ihnen im Anfänge unsrerVerhcidigung nicht verborgen. Aber wir sagen es eben sofrei heraus, daß ihre Verdienste um die Ausbreitung derTugend nur gering sind. ES scheint, auf der einen Seite,ihrer Natur gemäß zu sepn, daß sie sich mehr bemühen, schon,als, durch Schönheit, zugleich nützlich zu sepn: Auf derandern Seite, ist das, was sie auszndrücken fähig sind, vonso engem Umfange, und so wenig zureichend, jene Reihenmannichfaltiger Gedanken und Empfindungen hervorzubrin-gen, die norhwendig sind, wenn die Menschen für die Tugendeingenommen werden sollen, daß die Einflüsse, die sic auf dieErreichung dieser wichtigsten aller Absichten haben, nicht an-ders als nur schwach sepn können. Wir wollen eine Nation