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die Vertheidigung ihrer gemeinschaftlichen Vorrechte zu über-nehmen.
Die Philosophie, nicht diejenige, die sich in den neuerenZeiten von den schönen Wissenschaften getrennt hat, undin großen Bänden, die nicht gelesen werden, oft Sachen lehrt,die wenig wissenswürdig sind, und wenn sie wisscnswürdigereverträgt, sie auf eine Art sagt, die sich von jeder Kunst zugefallen mit der äußersten Sorgfalt zu entfernen scheint:Diejenige Philosophie, deren Liebling Sokrates war, wurdevon ihren Freundinnen, der Poesie, der Beredsamkeitund der Geschichte gebeten, ihre gemeinschaftliche Sachevorzutragen.
Die schonen Wissenschaften ließen es zu, daß sichdie Bildhauerkunst hervordrang.
Unser Richter, fing diese an, wird uns verzeihen, daßwir der Ungewißheit erwähnen, in der er, nach der AnklageEiniger^, manchmal seyn soll. Wir thun es nur, um ihmzu sagen, daß wir gar keinen Theil an der Anklage nehmen,und daß wir aus dieser Ursache desto zuversichtlicher glauben,daß sein Ansspruch auf unserer Seite seyn werde. Die Gründe,die uns zu dieser Hoffnung berechtigen, sind diese. Wenndeine Lieblinge, die feinsten Kenner des Schönen, großeStädte auf ihren Reisen besuchen, so sind wir es, die ma-chen, daß sie sich lange darin verweilen. Unsre Werke suchensie am eifrigsten auf; diese betrachten sie; zu diesen kommensie am öftesten zurück. Wie todt wäre die größte, die volk-reichste, ja selbst die gesellschaftlichste Stadt ohne uns! SindeS etwa die Besitzer jener prächtigen Paläste, welche machen,daß sich der reisende Kenner so lange darin aufhält? Wieselten sind cs diese! Die Meisterhand der Baukunst, welchedie Paläste aufgeführt, die majestätische Bildhauerkunst,