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wir so viele von denen Tönen verloren haben, die der un-poetische Otfried hatte. War' er, oder Einer seiner Zeit nurDichter gewesen; so hätten wir vielleicht diese harmonischeSprache behalten. Welch ein Verlust, Werthing:
Ostana MorgenländerSterrvno Sterne
Mit bitterem» Lide mit bitterm TrankeGisamanvt zusammenHonida, Hona HohnBigonda begannLegita legte
Erda bibi nota die Erde bebte.
Und dicß ist nur Otfried, dessen Sprache bei weitem nochnicht so sanft klingt, als die Sprache des Sachsen, der nichtlange nach Wittekinds Barden gelebt hat, und den ich, ichkönnte beinah sagen, entdeckt habe, weil er uns, wie vielauch der Engländer Hikes von ihm sagt, dennoch unbekannt ist.
Um nur einige Vergleichung zwischen unsrer jetzigen undunsrer recht alten Sprache zu machen, wie weit haben wirdie Häufung der Konsonanten nicht getrieben. Wie oftverdoppeln wir sie. Und viele sprechen wir sogar da aus,wo wir sie nicht einmal schreiben; da wir doch oft selbst die-jenigen schreiben, die wir nicht aussprechen können. Müssenwir nicht, wenn man unsre Aussprache nicht für gesuchthalten soll, schtand sprechen, ob wir gleich nur stand schrei-ben. Die Nied.ersachsen allein dürfen das letzte aussprechen,weil es in ihrem Munde nicht gesucht klingt. Wir schrei-ben und sprechen schweigen, nur die Niedersachsen sweigen;und gleichwohl setzten unsre Vorfahren das attische s blosdes Wohlklanges wegen. Sie sprachen gewiß aus keiner