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beiden zum Inhalte paßt, dafür sorgt, daß der passende rechtweit vortrete, und der andere darüber desto weniger bemerktwerde. Ich nenne dieß vollendete metrische Schönheit.
Ungeblendete und sorgfältige Untersncher werden finden,daß sogar die Dichter der Alten nur zuweilen, und selbstHomer nur viel öfter, als die andern dieser Vorstellung vonder metrischen Schönheit genung gethan haben. Denn auchHomers Verse gehen nicht selten ihren Weg für sich; undlassen den Inhalt den seinigen gehn: oder sie gehen gar ge-radezu gegen den Inhalt an. Und gleichwohl durfte Homerden Wörtern Sylbcn geben oder nehmen, und konnte alsodie dem Sinne nach ausdrückendsten für den mitgehendenVers bilden. Ueberhaupt gelten hier das Oester oder Seltner,und das Mehr oder Weniger so sehr, und das Ziel, diedurchgängige vollendete Schönheit des Sylbenmaßes, ist sounerreichbar, daß man so gar weit davon der nächste sepn kann.