Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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Nachlese.

Seite 108. 109.

1.Die kurzen Selbstlaute ... 3.DieSelbstlaute ä . . .

Aristides sagt,daß die kurzen und die langen Selbstlaute,am Ende der Wörter, zweizeitig seyn." Bei den langensetzt er die Bestimmung hinzu, daß das folgende Wort miteinem Selbstlaute anfangen müsse, und fährt dann fort:Weil hier kein Mitlaut ist, der die beiden Selbstlaute ver-binde; so wird, indem der offene Mund den Schall hervor-bringt, der gute Klang aufgelöst. Wir bemühen uns dannmit fortgehender Stimme den zweiten Selbstlaut zu errei-chen, eh wir noch den ersten völlig ausgesprochen haben; undso verliert denn dieser etwas von seiner Dauer."

Ich hätte hicrwider Vieles'zu sagen; allein es ist nichtnöthig, weil Eine Bemerkung alles über den Haufen wirft.

Man nehme diese beiden Beispiele chrüseoo ana, undgcnetv iachä. In dem ersten ist der hier für zwcizeitigerklärte lange Selbstlaut v v kurz; und in dem andern ist derhier gleichfalls für zweizeitig erklärte kurze Selbstlaut o lang.Beide sind's unter einerlei Umständen, und müffen's daher