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10 (1844)
Entstehung
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besteht aus daktylischen Füßen. Diese sind die edelsten, undschicken sich vor andern zu dem Großen. Auch bilden sie dasheroische Sylbenmaß, das schönste unter denen, die wir kennen.Man nehme:-- von seiner Stelle, und sehe es wohin

man will, z. C. ------ -- - --- - - - - - -

--; oder man lasse auch nur EineSylbe weg, und mache:

- --, aus:-und mau wird sehen, wie sehr die

Harmonie mit dem Erhabnen übereiustimme. Denn das-

-- - (hoosper nephos) geht mit der Länge seines ersten

vierzeitigen Fußes einher. Wenn man ihm aber die eineSylbe nimmt, und sagt: - - - (hoos nephos) so wird dasGroße durch diese Wcgwerfung vorn verstümmelt. Dehntman es im Gegentheile zu: ----- (hoosperei nephos)aus; so bedeutet es zwar eben das, allein es schallt unsnicht so zu, weil das Erhabne durch die beiden äußerstenLängen, welche - --(hoosperei) hat, aufgelöst wirb, underschlafft.

(Durch daktylische Füße versteht Longin solche, die mitden Daktylen eine gewisse Aehnlichkeit haben. Nack der Be-schaffenheit der Quantität, welche die Stelle hat, konnte erkeine andre Aehnlichkeit meinen, als die des Anfangs mitder Länge, und des Schlusses mit der Kürze. Und so müßtemau die Stelle in folgende künstliche Füße theilen: - --,

Die Thcoristen der Alken (merk' ich in Vvrbeigchu an)hätten immer, auch für den Numerus, künstliche, oder Füßeder Regel annchmen mögen; wiewohl diese Methode hierbei weitem nicht so gut, als bei den ähnlichen Versartenpaßt: allein sie hatten sehr unrecht, wenn sie die künstlichenFüße mir dem, was dadurch entstand, mit den Wortfüßen,