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viele sich folgende Längen keinen Rhythmus haben." Aberwie wenig ist das. Ich Hab' es oben, als etwas, das sichvon selbst verstehe, angemcrkt. Die Wirkungen des Ton-verhalts haben die Alten gefühlt, zwar vornämlich ihre gutenDichrer, die es in ihren Werken zeigen, aber doch auchwohl ihre Theoristcn. Denn diese schreiben zuweilen demAcitausdrucke Wirkungen zu, die nur der Tvnverhalt habenkann. Da, wo sie dieß nicht thun, erklären sie sich gewöhn-lich unbestimmt, und manchmal völlig falsch über die Sache.So sagt z. E. Dionys vom Daktyle, daß er ungemein vielErnstes habe, und am meisten zu der Schönheit der Harmoniebeitrage. Und nun das Beispiel:
Jliothen, mcpheroo», aiicmos,
Klkoucssi, pelaffcn.
und in demselben eine offenbare Verwechselung des künst-lichen Fußes, des Daktyls nämlich, mit den Wortfüßen, dieein Choriamb, zwei Anapäste, ein Pävn, und ein Amphi-brach sind. Was wir also hier zu hören bekommen, ist nichtdie Beschaffenheit des Daktyls, die gewiß nicht im Ernstenbesteht, sondern die der angeführten Wortfüsie.
Das Wort Rhythmus (wenn ich cS etwa gebraucht habe,so Hab' ich Tonverhalt darunter verstanden) ist Eins vondenen, die zeigen, zu was vor Verwirrungen der Begriffezuweilen Worte verleiten, und wie lange sie cs thun können.Denn wie wimmelt es in denen Schriften, die von derTheorie der schönen Wissenschaften handeln, nicht schon beiden Alten, und wie viel mehr noch bei den Neuern, beiVossius z. E. von Vermischungen und Verwechselungen der