Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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Begriffe, wozu sie dieses Wort gebracht har. Wie vieleWorte sind sonst noch, die ähnliches Gewirr beinah in allenWissenschaften gewirrt haben!

Der Aeitausdruck erreicht den höchsten Grad der Langsam-keit, wenn viele lange, und der Schnelligkeit, wenn vielekurze Sylben auf einander folgen. Man sollte nicht leichtmehr als sechs von jenen, und viere von diesen folgen lassen.Die Griechen gingen oft ziemlich viel weiter; aber sie hatten,wie mir es verkömmt, unrecht. Cs ist unter andern etwasUebertriebenes darin. Es ändert bei der Sache nichts, daßsie ihre Sprache zu diesen Sprüngen über die Gränzen desmetrischen Schönen verleitete.

Wenn ein Fuß Doch eh ich weiter gehe, muß ichvon künstlichen Füßen, und von Wortfüßeu etwassagen.

Für gewisse Versarten (es sind die ähnlichen) giebt mandie Regel am bestimmtesten, und zugleich am kürzesten(welchen Umweg mußte Homer bei Gelegenheit des Hexa-meters nehmen, weil er diesen Weg nicht ging) am kürzestenso: Man zeigt die Füße an, welche nach gewissen Abwechse-lungen und Folgen in den Wörtern versteckt liegen sollen.Diese Füße heißen künstliche. Die der Vorschrift gemäß ge-brauchten Wörter werden, in Ansehung ihrer Bewegung,und nur von dieser Seite betrachtet man sie hier, Wortfüßegenannt. (Auweilen können Wortfuß und künstlicher dieselbensepn.) Diese bestehen nicht immer aus einzelnen Wörtern,sondern oft aus so vielen, als, nach dem Inhalte, zusammengehören, und daher beinah wie Ein Wort müssen ausge-sprochen werden; doch dieß unter der Einschränkung, daß,wenn ein Wort viele Sylben hat, es nicht mit zu dem,welchem es dem Sinne nach zugehört, genommen wird. Den»