Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
Seite
127
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Grundsätze. (Die der Doppelfüße, des Verses, und despoetischen Perioden fehlen.) Ich halte es jetzo für über-flüßig, weiter etwas über die Regeln des HerameterS zuschreiben. Wer mehr braucht, als Andere und ich davon ge-sagt haben, den werden die Grundsätze, auch ohne meineLeitung, schon zurecht weisen. Aber auch dem, der jenesnicht braucht, dürften sie vielleicht, in Ansehung der Vers-knnst überhaupt, seiner Aufmerksamkeit nicht unwürdig zuseyn scheinen.

Die Bewegung der Worte ist entweder langsam, oderschnell. Sie hat, von dieser Seite angcschn, Zeitausdrnck.Dieser bezeichnet vornämlich Sinnliches, und dann auchgewisse Beschaffenheiten der Empfindung und der Leidenschaft.

Die Bewegung muß aber auch noch von einer andernSeite angesehn werden. Die Längen und Kürzen habennämlich solche übereinstimmende, oder abstechende Verhält-nisse unter einander, daß selbst das Ohr des Unachtsamen

aufmerksam darauf wird. Wenn z. E. -----in dem

Reihntanz ausgesprochen wird; so vergleicht man (cs ge-schieht schnell, und daher desto lebhafter) die beiden Kürzenmit den beiden Längen; bemerkt dabei eine Art des Steigensvon jenen zu diesen, und Hort darin Uebereinstimmnng.

Wenn hingegen-'- --Gerichtsdonner ausgesprochen

wird; so bemerkt man das Steigen in Gerichts und dasgleich darauf folgende Sinken in donner, und hört darinbeinah noch mehr Abstechendes, als man vorher lieberem-stimmendes gehört hatte. Wie stark die Wirkung des soverbundenen Steigens und Sinkens sey, wird auch dadurchhörbar, daß die umgekehrte Stellung:---^- Wonne-gesang eine der schönsten Uebereinstimmungen hcrvorbringt.

Die Bewegung von dieser Seite angesehn hat