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erreicht nun aber wohl das jambische von diesem letzten Zweckeder Verskunst? Man vergißt hier beinah, daß die Eintönig-keit dem Ohre schon an sich selbst zuwider ist, und sieht siesäst allein von der andern ihr noch nachtheiligercn Seite an.
Eine eintönige Versart drückt nämlich viel zu wenig vondem aus, was die metrische Bewegung ausdrücken kann.
Ihr Ausdruck wird durch seine beständige Rückkehr überstark.
Sie muß dem Inhalte, der ja nicht immer eben derselbebleiben kann, fast durchgehends, und, wegen ihres Ueberstarken,sehr laut widersprechen.
Und diefi ist die Versart, „welche die einzige, wahre,„ächte, natürliche, heroische unsrer Sprache seyn soll, und„dieß zwar besonders auch deßwegen, weil wir es uns, als„Satz der Wahrheit, nach der Erfahrung desjenigen zu ab-„strahiren haben, der es behauptet, und der mit hundert„den wahren ächten Sinn des homerischen Originals darstel-lenden Jamben, die Homer, wenn er ein Deutscher gewesen„wäre, wahrscheinlich eben so gut gemacht hatte, viel eher,„als nur mit zehn erträglichen Hexametern fertig geworden„ist; und weil er sehr gewiß weiß, (keiner redt es ihm aus)„daß Homer, wäre er ein Deutscher gewesen, seine Ilias in„Jamben gesungen hätte."
Diese Gründe sind nur nicht sonderbarer, als es der Um-stand ist, daß derjenige, der sie für Gründe hält, und derüberhaupt von allem, was nur deutsches Sylbenmaß heißenkann, in einem sehr entscheidenden Tone spricht, sogar nichteinmal — Doch man mag, wenn man will, die Quantitätüber dem Stück aus der verdeutschten Ilias selbst Nachsehen,wo denn gedehnte Kürzen, falsch bestimmte Zweizcitigkeit,und verschobne Grade ein solches prosodisches Gewirr machen,daß es eine rechte Lust zu hören ist.