Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
Seite
115
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Verskunst gemacht haben, liegt in ihren Werken sehr deutlichvor Augen: allein die Theoristen alte und neue haben vielesvon dem, was doch so offenbar darliegt, gar nicht, verschied-nes halb, und über das noch allerlei gesehen, was nicht daist. Und so haben sie denn, ans dem wenigen Wahren, somanchem Halben, und dem und jenem nicht VorhandnenLehrgebäude zusammen gesetzt. Ich rede hier zwar vornäm-lich von den Scholiasten, und von denen, welche mit ihnengenannt zu werden verdienen; aber ich nehme doch auchCiceron, (Numerus und Splbenmaß haben viel Gemeinschaft-liches) Divnysen, Quintilianen, Aristiden, und Lvnginen nichtvöllig aus. Vielleicht schreibe ich noch einmal einige Blättervon dem, was man bisher von der Theorie der Verskunstgewußt hat, ich meine, tvas die Kritiker davon gewußt haben;ldie Dichter haben ihr Wissen durch ihre Gedichte gezeigt)und dann werde ich auch einige Neuere nennen, die ich injener guten Gesellschaft nicht ganz ausnehme.

So weit aus der Grammatik.

Nun noch ein paar Worte von Miltonen und Offiauen.

Was der Verfasser hier durch jambische und ähnlicheVersart verstanden habe, weiß ich nicht, aber das weiß ichwohl, daß english Jambics ganz was anders sind, alsdeutsche Jamben, so sehr was anders, daß z. C. folgende bei-den Verse aus Miltonen darunter gehören:

In liie Ileginnirm, vov tlie Heav'ns anrl learldItose out ot Oi-ios, ae it 8ion

Die Engländer halten Miltonen für einen großen Meisterin der Verskunst. Er lasse, sagen sie, mit vielem Urtheilcverschiedne Füße abwechseln, und das eben se» die Uriach des