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10 (1844)
Entstehung
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dm man bei jenem hat, ist der, daß dadurch eine gewisseBewegung der Wörter bestimmt wird. Durch ein gutesSylbenmafi wird so viel Manuichsaltigkeit der Bewegung be-stimmt, als nöthig ist, geuung ausbrücken zu können. Dies;kann man aber nicht, wenn nicht so bestimmt werden ist, daßdie Bewegung vornämlich auf bedeutenden Füßen bestehet.(Ich muß doch wohl hinzusetzen, daß hier nur von Wort-süßen die Rede seyn könne.) In den bedeutenden Füßen liegteinestheils die metrische Kraft. Anderntheils liegt sicin der durch die Bestimmung nothwendig gewordenen Wie-derholung der Füße überhaupt, wobei sich von selbst ver-steht, daß die Rückkehr der bedeutendsten die größere Krafthabe. Das Bestimmte eines guten SplbenmaßeS ist also be-deutende und wiederholte Bewegung, und dadurch hcrvvrgc-brachte doppelte metrische Kraft. Die Verskunst gehtin Ansehung der Wiederbolung eben den Weg, den die Musikgeht. Wäre cs doch überflüssig anzumcrken, daß hier die-jenige Wieder!) olerei nicht könne mit verstanden werden,die uns unaufhörlich Eins und eben dasselbe hören läßt.

Unter den Dichtern, welche blos die Splbenzahl beobach-ten, haben nur die englischen wenige selten gebrauchte lyrischeSylbenmaße.

Es bleibt also, was die Verskunst betrifft, die Sylben-zahl da-s Eigenthümlicbe in den genannten Sprachen.

Der Unterschied zwischen Sylbenzahl und Sylbenmaßewürde nicht völlig so groß seyn, als er ist, wenn die, welcheblos jene zur Vorschrift haben, mit anhaltender Sorgfaltdarauf sähen, ihrem Verse bedeutende Füße zu geben. ESist aber hier nicht die Rede von dem, was sic thun könnten,sondern, was sie bisher gethan haben.

Die Deutschen haben schon seit Luthern, und vornämlichKl o p st o ck. vermischt? Schriften. 8