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10 (1844)
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teter Sylbenzeit abstreiten wollten, daß wir es hätten:und wir ihnen dann gleichwohl, durch Verweisung auf solcheKleinigkeiten, zeigen könnten, daß cs denn also die Grie-chen (ihre andern Dichter, die auch hierin unter Ho-mcren sind, nicht einmal mitgerechnet) noch wenigergehabt hätten?

Wenn daher ferner der ganze große Lärm, der unter unsund den Ausländern seit jeher, in allen Lehrbüchern derschönen Wissenschaften, und in jedem dahin gehörigen Neben-schriftchen, gemacht worden ist: Von der reinbeobachtetenSylbenzeit der Griechen, und der auch hieraus gefolgertenUnmöglichkeit, eS ihnen, was den Vers betreffe, in irgendeiner neuen Sprache zu bieten; wenn nun, sag' ich, allerdieser Lärm ein blinder Lärm gewesen wäre?

Und wenn übcrdieß (man erlaube mir noch diese Neben-sache mitzunchmen) Scholiasten und Gefolge verdienten, mitder Bemerkung entlassen zu werden: Daß sie also, in allerUnschuld, ohne Arg daraus zu haben, und ohne nur einiger-maßen zu wissen, was sie thäten, in Grunde mehr von dendeutschen Dichtern gefedert hätten, als dieGriechen von Homeren.

Ich muß doch wohl nur anmerken, daß diese Foderung ingar keiner Verbindung mit dem stehe, was unsre Dichtervon sich selbst gefedert haben.

Es ist nicht überflüssig, die, welche etwa den angeführtenGesang der Ilias Nachlesen, oder sonst wo in Homeren blät-tern möchten, an folgende drei Regeln der griechischen Pro-sodie zu erinnern:

1. Die kurzen Selbstlaute werden nur durch die Posi-tion lang.

2. Die zweizeitigen Selbstlaute sind in gewissen Fällen(deren Anführung hier unnöthig wäre) allzeit kurz.