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10 (1844)
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wird nicht bestimmt gennng gesagt. Ich bleibe daher nurbei den Kürzen stehen. Kleist gehört nicht hierher; er hatnie den Einfall gehabt, sich auf diejenigen Kürzen einzn-schränken, die cs auch nach den Regeln der beiden altenSprachen sind; und die andern, der Versart wegen, alswären's Längen, zu brauchen. Man trifft in Gegentheilmanchen Splbenzwang bei ihm an. Sv wenig hat der Ver-fasser das untersucht, worüber er zu entscheiden meint. AberUz hat das, wessen Kleist fälschlich beschuldigt wird, einmalin einem kurzen Gedichte gethan. Ich glaube nicht, daß erdiesem Spiele die Folgerung zugestehe, die daraus gemachtwird. Doch dieß geht mich nichts an; ich Hab' es nur mitdem zu thun, der so etwas darin findet.

Daß also die meisten von denen Kürzen, die in unfernJamben wirkliche Kürzen wären, sobald sie der Zauberstabdes Hexameters berührte, aufhörten cs zu seyn, und Längenwürden.

Und daß also gleichfalls, wie sich versteht, um die Har-monie bcizubehalten, und richtige Füße zu haben, viele vondenen Kürzen der Alten, die es in ihrem Hexameter wä-ren, sobald der von ihnen aufgenommene Jambe seine Zau-berei damit vornehme, auch aufhörten es zu scpn, undLängen würden.

Es ist z. E. um das, worauf es bei der Vergleichunghauptsächlich ankömmt, heraus zu nehmen, den beiden altenSprachen eben so eigenthümlich viele kurze Stammsylbenzu haben, als der deutschen die durchgängige Kürze derVera nde rnng s splben eigenthümlich ist. Daher dennhier die Verwandlung am gewöhnlichsten Vorfällen würde.

Ich zweifle, daß selbst die Alten, bei denen es denn dochviel natürlicher gewesen wäre, von uns gefodert hätten,