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Schnelligkeit, mit der wir die Mitlaute der Kürze aussprcchen,die richtige Aussprache des g iu der Endsplbe ung, das in demWorte drung iu k verwandelt wird, vermuthlich zu dankenhaben. Denn g ist schneller als k.)
Bei den Alten ist das Mechanische Ursach der Sylbenzeit;bei uns ist es, bis ans dasjenige, welches die Zweizeitigkcitmit bestimmt, nur Beschaffenheit. Die Ursach liegt beiuns tiefer.
Die Wörter und die Sylben sind bei uns lang, wenn sieHauptbegriffe, und kurz, wenn sie Nebenbegriffe ausdrücken.Das Wort Ruf ist lang. In Rufes ist die Splbe Rulang, und die Splbe fes kurz. Ich kann hier über die Sachenicht umständlich feyu, aber ich werde es in meiner Grant-matik noch mehr sepn, als ich es in einem heraus gegebenenFragmente schon gewesen bin.
Die Länge hatte, selbst nach der Meinung der Alten, einengewissen Nachdruck. (Ja sogar etwas Großes, das,wenn man den Perioden damit anfange, die Zuhörer sogleicherschüttre, und sie, wenn man ihn damit ende, in eben dieserstarken Empfindung verlasse. Vielleicht übertreibe ich meineUnpartheilichkeit, daß ich dieß nicht mit in Rechnung bringe.)Aber wenn nun dieser Nachdruck da ist, wo er nicht hinge-hört, und ihn z. B. die Veränderungssylbe hat? undwenn er da fehlt, (auch der öftere Fall) wo er hingehvrt, undihn z. B. die Stammsylbe nicht hat? Widerspricht dennnicht etwan hier der Ausdruck dem Inhalte? Und sollte eineSylbenzeit, die sich auf das Mechanische gründet, und ebendadurch solche Widersprüche nothwendig macht, nicht in ihrerersten Anlage ein wenig verwahrloset sepn?
(Es ist, wie mir cs verkömmt, keine leichte Aufgabe:Die Ursachen zu finden, welche irgend eine Nation dahin