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der Griechen nicht ausgemacht werden, ob er wie unser Tongeklungen habe; und man kann daher sogar die damit bc-zeichneten Längen, in Vergleichung mit den unsrigcn, tonlosnennen. Ich thue es aber gleichwohl nicht, um, so viel mirnur immer möglich ist, eiuzuräumen.
Die griechische und die deutsche Länge sind also darinnicht wenig unterschieden, daß bei jener gewöhnlich nurdas Anhalten oder die Zeit der Aussprache, bei dieser aberdie Anstrengung oder Erhebung der Stimme, und zwar einestärkere, beständig und mehr als die Zeit, in Betrachtungkömmt.
Bei AuSsprechnng der deutschen Länge merkt das Ohram meisten auf den Ton. Dieser schallt vornämlich mit demSelbstlaute. Darüber werden die Mitlaute, mit denen derSprechende fortcilt, weil es ihm hauptsächlich auf jenen an-kömmt, weniger gehört. (Ihr übles Zusammenstößen istnicht die Sache der Splbcnzeit, sondern des Klanges.) DieMitlaute sind ausgesprochen, eh' man sich's versieht, undeben dieses Vorübereileus wegen zieht selbst ihre Vielheitdie Aufmerksamkeit nicht sehr auf sich, und ist daher auchvon geringerer Wirkung. Dieß ist so wahr, daß dieSchnelligkeit der Aussprache mit der Zahl der Mitlaute sogar zunimmt. Ich sage hierdurch nicht, daß z. B. die sechsMitlaute in sprichst (auch die Griechen hatten, nach Divny-sen, Längen von so vielen Mitlauten) kürzere Zeit dauern,als die drei in Sinn, sondern nur, daß man mit jedemeinzelnen des ersten Worts mehr, als mit des letzten eile.
Der offene Ton bestätigt das Gesagte am meisten. Denndie Mitlaute vor dem Selbstlaute werden noch schneller, alsdie nach ihm, ausgesprochen. Und hier folgen keine.
Der gleichwohl angenehmere Ton der Dehnung läßt den