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Selbstlaut auf den folgenden Mitlaut ausschallen, fast wiedie Stimme über den nicht zn stark gespielten Instrumentenschwebt.
Der abgcbrochne Ton läßt den Selbstlaut etwas kürzereZeit, als die beiden andern hören, und bricht zugleich schnellmit den folgenden Mitlauten ab.
Da also dasjenige, was sich bei unsrer Länge am meistenausnimmt, der vornämlich mit dem Selbstlaute beschäftigteTon ist; so sieht man, daß sic ohne Grund für zu lang ge-halten wird.
Der Ton überhaupt ist bald stärker, und bald schwächer.Bei dem letzten wird die Stimme etwas weniger erhoben,z. C. bei ei in svrtcilcn, bei ström,in Waldstrom(ström ist hier nicht kürzer wie Wald; denn eS hat dieDehnung. Es ist nur nicht so lang, als es in Strom fallist) und bei win in Sturmwinde.
Unsere Lange verliert also manchmal, selbst durch denTon, etwas von der Größe, die man ihr vorwirft.
Ich behaupte gleichwohl nicht, daß sie nicht eine gewisseFülle habe. Wem auch diese zu groß ist, den muß ich wohlnoch durch Folgendes einigermaßen zufrieden stellen:
Die Länge wird bei uns, wie bei den Griechen, in ge-wissen Füßen, etwas schneller, als sonst ausgesprochen. Ichwürde mich tiefer, als mir hier nöthig zu seyn scheint, ein-lasscn müssen, wenn ich es, wie ich konnte, von noch mehrenFüßen, als die Griechen thun, behaupten wollte. Die, vondenen es die Griechen sagen, sind nur der Daktyl und derAnapäst. Gleichwohl geben sie der Sache einen weitern Um-fang, als ich, weil sie diese Füße als künstliche nehmen.Dean mir scheint es nur von Wvrtfüßcn wahr zn seyn. Ichwürde also mit meiner Behauptung doch nicht so weit reichen-