hier unserer Sprache Unschicklichkeit znm Herameter anfzu-bürden: was ist es denn, das dabei, wenn man auch rechthätte, und wie unrecht bat man gleichwohl nicht, am Endehcrauskämc? Nur dieß: Der Herameter kann die Verschieden-heit der kleineren und größeren Längen oder Kürzen, nichtbeobachten. Aber wie unbedeutend ist das in Vergleichungmit diesem völlig Ausgemachten: Dem Jamben ist der Snl-benzwang unvermeidlich.
In der ersten Versart konnte man also die Leute nurnicht im Horchen üben; aber in der zweiten, muß manihnen das Hören verbieten.
Da ich durch das bisher Gesagte nicht ohne gute Ursachselbst den Ausflüchten zuvor kommen wollte; so könnt'ich nicht kürzer seyn, als ich gewesen bin.
4. „Man werfe seinen Blick auf die große Menge von„Mitlautern, mvmit unsere Sylben überhäuft sind;"
Dieß ist schon im Vorigen berührt worden, und kommtbald noch umständlicher vor.
„auf den großen Einfluß, den der Accent, und auch die„Stellung dieses und jenes Worts in die Länge und Kürze„unsrer Sylben hat;"
Accent kann hier nicht wohl etwas anders, als den leiden-schaftlichen Ton bedeuten. Denn der Accent im gewöhnlichenVerstände oder der Sprachtou hat diesen Einfluß nicht. Ermacht weder lang noch kurz, sondern wird nur mit der Längeausgesprochen.
Die Aweizeirigkeit wird bei uns durch Regeln bestimmt.Diese liegen theils in dem Tone des Nachdrucks und derLeidenschaft, der sie zur Länge, und theils in der Stellungder Wörter und Sylben, die sie bald zur Länge, und baldzur Kürze macht. Das Angeführte ist daher unserer Sprache