Nächte vor dem Thron sie mit GrimmSchuldigte! Sünden nicht nur, das Gebrcch, du Feind,
Und der Fehle Staub nahmst und umgabst duVor dem Rächer mit Gewölk!
Zischender Verkläger, dich stürztJesus, der Herrscher, hinab in die tiefe Nacht,
Wo die Qual ist, Wehklag' und der Tod ist,
Kein Erwachen zu dem Scharm!
Einer der Todescngel crhub die furchtbare Stimme,
Also saug er, indem mit der Hand die Posaun' ihm hin-
sunk:
Wehklagen und bang Seufzen vom Grannthale des Ab-grunds her,
Sturmheulen und Strombrüllen und Felskrachen, das laut
niederstürzt',
Und Wuthschrein und Rachausrufcn erscholl dumpf ans.
Wie der Strahl eilt, schwebten wir schnell und in Wehmuth
fort.
Gabriel weinet' und fühlte sie gern, die himmlische Thräne;Also floß mit der Thräne die Stimme des Schauers der
Zukunft:
Das Gewand weiß, bluthell, Hub zum ThronSie sich empor, stand ernst, anschaunselig da,
Schimmerte die Braut. Sanften Ton, festliche Melodien,Freudigeres Gefühl strömtet ihr, Donnerer in dem Gericht!