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3 (1844)
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Die Gott rächt, in Gestirnglanz, Glückselige,

In des Heils Kleid, ausduldende Märtyrer,

Au dem Erb' in dem Lichtreich kommt freudig ihr.

Die Gott rächt, von dem Nachtthal her!

Die Herrschaft des Vollenders, Mitblutende,

Die Gewalt Deß, den Kreuzigcr tödtetcn,

O, empfangt die Belohnung, Heilerbcnde!

Erstaunt, bang und vor Angst stumm hört's

Der Erdkreis. Die verkannt einst schnell bluteten,

Wenn sie Satan Räuchwerke nicht zündeten,

Sie beherrschen die Welt jetzt, sind Könige!

Vom Thron schmückt mit Gewalt Gott euch!

Unbemerkter, nicht Eine der Königinnen des Weltmeers,Ruhete zwischen Wogengebirgen die einsame Patmos.

Aber es sollte dereinst wie Posaunen an ihrem GestadeDem erschallen, den sich der Offenbarer zum SeherAuscrkor, und in ihrer Haine Schatten der GottmenschIhm erscheinen, umringt von sieben Leuchtern, gekleidetIn ein lichtes Gewand, mit Golde begürtet, das HaupthaarWeiß wie Schnee, und Flamme sein Blick, wie die Sonne

sein Antlitz.

Glühend Erzt war sein Fuß, von dem Munde ging ihm ein

scharfes

Schneidendes Schwert, und er hielt in der Rechte sieben

Sterne:

Eine Strahlcngestalt, vor welcher, wie todt, der Seher