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Laßt mich, ich werde nicht trauern. Er ging. Bald kam er
in hoher
Felsen Schatten und stand und hob die Hände gen Himmel:Herr, Herr, Gott, noch erhebe dich nicht zu deinem Vater,Ach, erhöre mein Fleh»! Zwar h»ffen wir Alle, du werdestUns noch erscheinen; allein wie wissen wir's denn? Ach, ver-laß uns,
Mittler Gottes, noch nicht! Ich habe vor dir, du Erbarmer,Gnade gefunden. Ich will mich hier in der Höhle verbergen,Niederknien und dein Heil erwarten. Geh' du vorüber:Siehe, so will ich von fern, Herr, deiner Herrlichkeit nachsehn!Jesus Christus ergriff ihm die Hand, da er lag und ihm
flehte.
Richtet' ihn auf und segnet' ihn ein zu der himmlischen
Sendung.
Und der Selige folgte mit Freudausrnfen und BebenChristus den Weg hinab in das Palmenwäldchen des Thaies.Schon an dem fernen Fuße des Bergs erblickten die JungerChristus uud neben dem Herrn den glücklichen Aebedäiden,Sahen Heller ihn leuchten, als sie, seitdem von dem Tod erAuferstand, ihn gesehn, mehr über die Engel erhaben.
Und sie wollten entgegen ihm eilen; aber ein EngelWinkete ihnen: sie sollten den Herrn bei den Palmen
erwarten.
Denkst du daran, Dieß war ihr Gespräch, wie wir ihn andem Oelberg,
Von den Mördern umringt, die Hand in der Fessel, erblickten?Wie mit dem weißen Gewand ihn Herodes höhnte? Pilatus