Und mit Märtprerblute! Denn droben lohnet die Arbeit,Lohnet die Schmach und das Blut des Lebens Krone den
Duldern.
Sehr bin ich begnadiget worden, habe der HeileGottes viel' empfangen und danke weinend dem Geber;
Aber mein Blut fließt nicht, von Jesus Christus zu zeugen:Denn ich gehe früher hinauf, zu umpflanzen der Streiter-Hütte mit Kühlung. Gepriesen sey, der voran mich führet,Euch nachsendet, hinauf zu dem ewigen Lohn, durch die engePforte, den schmalen blutigen Weg, gepriesen des MittlersHeiliger Namen, ach, hochgelobt in Ewigkeit ChristusHerrlicher Namen! O, duldet die Schmach und den bitteren
Hohn gern
Derer, die Christus Herrlichkeit leugnen, nicht kennen des
Himmels
Herrn und der Erde! Denn sie, die euer Zenguiß zu Gott
bringt,
Aber deren Auge den Auferstanducn nicht sähe,
Werden auch die Schmach und den Hohn der ChristusleugnerDulden, den Dolch, so vom Blute nicht rauchet und dennoch
tvdtct,
Werden glauben und schaun! Gott gehet unter den MenschenSeinen verborgenen Weg mit stillem Wandeln, doch endlich,Wenn er dem Ziele sich naht, mit dem Donnergang der
Entscheidung!
Also sagt' er und blicket' umher und sah in dem SchattenEines Hügels Gefässe mit Speis' und Tranke, des HalmesFrucht und der Rebe stehn. Schon redete Lazarus wieder: