Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
125
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Ja, ich folg' ihm nach, ricf Simon, ich stcrbe, wie er starb!Gürtet und führt, ich sterbe, wie er! Du aber, Johannes,Stirbst nicht, wie er! Du bist unsterblich. I. Du bist

unsterblich!

Rief Jakobus und Hub zu dem Himmel sein Auge, vor WonneTrunken. Jh. Ich unsterblich? Das sagt'er ja nicht. L. Bis

er komme,

Bleiben! was sagt' er denn anders? Du bist, v Jünger

der Liebe,

Bist unsterblich! Erkoren hat er für deine TreueDiesen Lohn, die Krone! Du bist unsterblich, Johannes!Freudig sagt' eS Lebbäus, fuhr fort: Das wurde noch Keinem!Heil dir, Seliger Gottes, zu deiner großen Belohnung!

EinS nur ist mir Zweifel. Wir sterben und gehn zu den,

Mittler;

Und du bleibest zurück? Doch, er ist ja bei den SeinenBis zu der Tage letztem, bei ihnen im Himmel, bei ihnenAuf der Erde. Du stirbst nicht, Johannes! Sie wandten

sich, gingen,

Voll der künftigen Welt, zurück zu des Lebens Geschäften,Ruderten hin und wieder und theileten ans, in der FreudeIhres Herzens, das volle Netz, wo cnva ein NachenLag, der auch bis zur Frühe, wie ihrer, vergebens umyer-

glitt.

Sonnen gingen auf und gingen unter, und immerWährte das erste Gericht des Versöhners. Schnelle Worte,Schnellere Winke geboten den Engeln. Die zeugten, enthülltenFlammenschrift; bald rollten sie wieder die Bücher zusammen,