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3 (1844)
Entstehung
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Dort, in langen unendlichen Reihn, mit Feuer gegraben,Alle zu kennen an der eignen unsterblichen Schande!

Da, da ist kein Tempel des Ruhms, da sprosset kein Lorbcr,Eures Hauptes Krone zu werden, da tont kein Triumphlicd,Euch mit Ehrevcrgcudung, mit hohes Preises Ergüsse,

Jedem Aauber des Stolzes, durch Siegesbogen zu singen;Aber Jammergeschrei und schreckliche Stimmen des Blutes,Das ihr vergoßt, und Wuthausruf und Verwünschung zu

neuer

Größerer Qual erschallen vom Ueberhange der Berg' euch,Euch aus der ewigen Nacht hcrdrohenden grausen Gewölben,Daß die Wvlk' am Throne mit ihrem Donner sich waffne,Und mit eisernem Gang die Todesengel herabgehn;

Daß die Gerichteten alle die starrenden Augen erheben,

Nach dem Thron schaun: denn die Entscheidung fasset die

Wage;

Bald, bald schwebt in die Himmel hinauf die steigende

Schale!

Also ruft' er. Allgegenwärtige schauernde StilleHatte sich über die Erd', und über den Himmel gebreitet.Heilig und hehr und schrecklich war des Richtenden Her-schaun.

Allmacht strahlt' erundAorn. Er blickt'auf die Könige nieder,Wandte sein Angesicht, schwieg. AIS er sein Angesicht wandte,Schauert' es unter der Könige Fuß in den Felsengebirgen,Kam ein Sturm von dem Thron, und in den Nächten des

Sturmes

Alle Todesengel herab. Die Könige flohen.