Naluu ihm die Hand nnd wurde sein Freund. Da ergoß
sich Bethorons
Trauernde Seele; da sprach er von Christus Berns und
von seiner
Weigerung, sprach von Allem, was ihm sein Jnnres durch-dränge.
Ob der Mittler ihn wohl noch liebte? Das nicht! ihm ver-gäbe?
Und, wenn er ihm vergäbe. . Wer bist du, Pilger? wo-fern du
Einer der Himmlischen bist, ach, Einer der Seligen Gottes,Die des Versöhners Zeugen erscheinen: so (laß dich erflehen)Wende nicht weg dieß Auge voll Liebe, so habe du MitleidMit mir Armen — ich flehe dich nicht um himmlischen
Lohn an;
Aber um Mirleid fleh' ich dich an — so erbarme dich meiner,Bote Gottes, erhabener Jüngling, mein Freund — o, du
sagtest
Mir ja selber, du wärest mein Freund — kaum wag' ich, eS
endlich
Auszusprechen, warum ich dir fleh: so erscheine mir, BoteDessen, der auferstand, und der mich Armen zum JüngerAuserkor, und dem ich nicht folgte! Jcdidoth vermochteLänger sich nicht zu halten, er fiel um den Hals ihm und- weinte
Lange mit ihm, bis endlich Bethoron mitten in StrahlenNiedersank, und Himmel und Erd' um den Glücklichen
schwanden.