Schwelgen? Das? da mir ganz andre Gedanken des MenschenSchicksal in dieser und jener Welt ganz anders erklären!
O, gehabt euch allzumal wohl, ihr Triumph' und ErobrerUnd ihr Götter! Ich weihe mich Dem, deß Wahrheit mich
lehret.
Hohe, himmlische Wahrheit, die Menschenschicksal dem MenschenAufschlenßt, Künftiges uns und Entwicklung im Künftigen
zeiget.
Gott der Götter, se» du mit mir und leite mich ferner.Wunderbar wurd' er erhört. Er sah die ErscheinungElihn's
Vor sich stehn und hörte von Gottes Heile sie reden.
Und Erstaunen befiel den frommen Cneus, daß seiner.
Selbst mit dieser so großen Erbarmung, Gott sich erbarmte.Lange — sie war verschwunden, schon wieder hinübergegangcnIn der Geister Welt, die Erscheinung — doch blickt' er noch
lange
Nach der Stätte, wo sie vor ihm stand, und hörte noch
immer,
Was die Erscheinung sprach, noch immer Worte des Lebens.
Innig gerührt, gerühret in seiner ganzen SeeleWar Bethoron. Er hatte gehört, ihn liebte der MittlerDennoch, obwohl er vordem sich weigerte, Jünger zu werden.Jünger Dessen, der nun war auferstandcn, ErstandneSendete seinen Geliebten, die sic mit den Freuden des
Himmels
Ueberschütteten. Ich noch jetzo geliebt? Das könnt' ich,
Das, DaS wähnen? So blutet sein Herz. In einsamer Laube