Ihres Lebens durchwallte. Was batten sie nicht von des
Mittlers
Zeugen gehört, was selber gesehn; was durften zu hörenSie nicht noch und zu sehn erwarten, die Söhne des Bundes,Ach, des neuen, welcher ans sie mit Herrlichkeit strahlte,Der, gestiftet durch den Tod, durch Auferstehung gestiftet,Ihnen zum fröhlichen Tage das Leben und heiteren AbendMachte (Wenige nur sahn, trübe den Blick, in die Zukunft)Und znm süßen Schlummer den Tod. Kein Zweifel bewölkteIhre Seelen; nicht jene Belastung der Ungewißheit,
Die, in der Trübsal Stunde, sogar auf Fromme sich stürzei,Drückte sie nieder; sie waren beinah schon über dem Grabe,Neideswerth, wenn dem Bruder ein Christ es könnte beneiden,Daß von dem Allbarmherzigen ihm der Begnadigung mehr
ward.
Silberfarben wallte der Mond, der Stern, sein Geführt', stand,Funkelt' am weißlichen Himmel. Die frohe Versammlung
zerstreute
Sich aus den Lauben umher und genoß des kühlenden Abends-.Von Gespräch zu Gespräch kam Dimnot, ein Pilger ausSamos,
Endlich dahin, daß er sagte zu Dem, mit dem er der neuenFreundschaft erstes Gefühl, die Lust der Edleren, theilte:Ach, du meinst noch, der Tod vernichte! Muß denn da?
Saatkorn
Nicht aufschmellen, bevor zum lebenden Keim es sich hebet?Muß die Wolke zu Nacht nicht werden, eh' sie in den
schnellen,