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Cornelius Nepos.
Quästor*) wurde er dem Consul Publius Afrikanus*') bei-gegeben, lebte aber nicht mit ihm auf dem Fuße, den dieseamtliche Verbindung *") mit sich bringt. Sein ganzes Lebennämlich war eine Reihe von Mißverhältnissen mit ihm. Volks»Aedil-f) wurde er mit Casus Helvius. Als Prätor er-hielt er die Provinz Sardinien, aus welcher er bei seinerfrüheren Rückkehr als Quästor aus Afrika den Dichter Vil-nius mitgcbracht hatte, was ich eben so hoch anschlage, alsjeden auch noch so glänzenden Triumph über Sardinien.
*) Die Quästoren waren Administrativbeamte bei den Feldzü-gen, und wurden auch als militärische Verwaltungsbeamtefür die Provinzen gebraucht, welche in den Feldzüge»in Besitz genommen wurden. Ein anderes Amt war daSdes Quästor in Rom, der für den Staatsschatz angestelltwar.
*') Dem Sieger bei 3ama in diesem Kriege.
***) Nach den Absichten der Römischen Verwaltung sollte derQuästor und der Consul — ier Jüngere und Aeltere —in einem Verhältnisse, wie Sohn und Vater zu einanderstehen.
ch) Eine Art von polizeiliche» Beamten, und erste Stufe vonEhrenstellen, wozu anfangs nur Personen aus dem Plebe-jerstande, später aber auch zwei auS dem Patrizierstande^ gewählt wurden.
f-f) Prätvr heißt ursprünglich jeder Befehlshaber, dann über-haupt ein Beamter im militärischen oder bürgerlichen Be-ruf. In Rom selbst war ihr Beruf bürgerliche Verwal-tung, namentlich der Rechtspflege. Von hier gingen sieals oberste Berwaltungsbeamte in Provinzen, wo keineeigene Armeebefehlshaber mit Heeren standen.