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eincm Hanse, wo du seinem Vergeben nach wohnen soll-test, die Treppe hinauf, ließ mich an der Hausthürc war-ten, kam nach einigen Minuten zuruck und sagte: du scpestnicht daheim, sondern befandest dich auf einem Maskenballe,der bis an den Hellen Tag dauere. Doch das schade nichts,setzte er Hinz», wir wollten dich dort wohl finden. Ichhatte zu dieser Aufsuchung keine Lust: da ich aber auchnicht wußte, wo ich in dieser Nacht bleiben sollte, so gabich den Vorstellungen des scheinheiligen Pharisäers nach,und ging in aller Unschuld mit ihm in seine Wohnung,um Maskenklcidcr anznlcgcn. Als wir dort ankamcn, fragteich, weil er sich für vcrheirathct ansgegcben hatte, nach sei-ner Gemahlin. Er antwortete: sic scp ansgefahrcn, wirwürden sie ans dem Balle treffen. Hierauf sandte er sei-nen Bedienten nach Maskenklcidcrn, setzte mir Wein undGebackenes vor, und fing an zärtlich zu werde». VollErstaunen sah ich mich nach der Thür um: doch er än-derte sogleich seine Sprache wieder und beunruhigte michnicht weiter. Ein altes widriges Weib, das vermnthlichseine Haushälterin war, kleidete mich an; wir fuhren zumBalle; cs war aber gewiß nicht seine Abficht, daß ich dichdort finden sollte. Der Betrüger betrog sich selbst." —
„Ei, so war das wohl der alte Duckmäuser, der dichhinten am Mantel hielt? fragte Robert.
„Ja, das war er!" antwortete sie.
„Nun, so ist mir's recht lieb, daß ich ihm einen derbenKlapps auf die Finger gegeben habe;" sagte Jener. —„Aber liebes Hannchen," fuhr er seufzend und kläglich fort,„mit der Sohnschaft des Herzogs war's nichts. Du mußtmit einem arme» Schneider fürlieb nehmen."
„O, mit tausend Freuden!" — rief sic aus. „Ich binglücklicher als eine Fürstin, da ich meinen lieben Schnei-der gesund und treu wieder habe." —