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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Aber Robert, den die schönen Gärtncrmädchen mit einemneuen Geiste beseelt hatten, widersctztc sich muthvoll, undsic zankten sich so laut und ungezwungen, als wären siczu Hause.

Plötzlich flog von der nächsten Bank eine schwarze, mitrothcn Ohren geschmückte Fledermaus auf, und stürzte mitdem Ausruf:Ach, mein Robert!" ihm in die Arme. Erstieß ein Frcudcngcschrci aus, drückte den Nachtvogel anseine Brust, und jauchzte:Hannchcn, bestes Hannchcn!welcher gute Engel führte dich hierher ?"Ich zweifle,daß es ein guter war;" sagte sic heimlich.Laß »ns fliehen,dort ist die Thür!" Arm in Arm durchbrachen sic denKreis neugieriger Masken, der sie umgab, und eilten mitbehenden Schritten dem Ausgange zu. Ehe sic ihn abererreichten, fühlten sic sich von Hinte» ergriffen und gehal-ten. Pantalon hatte sich in den Domino eingckrallt, undein großer Raubvogel, mit einer mächtigen Allongcnpc-rücke hatte die Fledermaus gefaßt. Robert wehrte sichgegen beide; die Grcnadierwachc an der Saalthürc standihm bei, trieb die Häscher zurück, und die Fliehende» ent-kamen glücklich.

Unten an der Pforte des Nedoutcnhauscs schöpften sicAthem.Robert," sagte Hannchcn,che wir einen Schrittweiter gehen, beantworte mir eine Gcwiffcnsfrage!Liebst du mich noch, oder hat dir in dieser Stadt ein an-deres Mädchen besser gefallen?"

Mein Herz, mein Leben! wie kommst du auf diesenGedanken?" versetzte Robert.Ich bin ganz dein, ewig dein,so wahr die Sterne des Himmcs über uns stehn!"

Nun, so laß uns geschwind mit einander flichn!" sagtedas Mädchen.Sich, dort das nächste Thor führt nachAltcnhain!"