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Da unsre beiden Kleinstädter noch keine Redoute gesehenhatten, so stutzten sie nicht wenig, als sie in den großen,mit tausend Kerzen erleuchteten Saal traten, wo sich soviel seltsame Gestalten^ durch einander bewegten. Pantalonvergaß zu trippeln, und sein Gesellschafter sperrte unterdem Florbart seiner Larve den Mund weit ans. Die rau-schende Musik und das Geschwirr der Masken um sie hermachte sic schwindlich. Sie eilten zu einer Bank, um sichgleichsam aus festem Lande an die vor ihnen auf und nie-der wallende Fluth zu gewöhnen.
Als sic eine Viertelstunde gesessen hatten, ging eineschlanke, zierliche Gärtnerin vorbei, die ein Körbchen vollBlumen am Arme trug und sic rechts und links anschmeichelnde Schmarotzer verthcilte. Robert, den dieseMaske an sein Hannchen erinnerte, stand schnell auf, undfolgte der freundlichen Erscheinung. Pantalon wundertesich, daß der junge Mensch, ohne von ihm Urlaub zu neh-men, davon lief. Väterlich besorgt, sprang er auf undtrippelte nach. Das leichtfüßige Blumenmädchen durchflogden Saal; Robert eilte immer hinter her, und che sich'sder alte Pantalon versah, hatte er ihn ans de» Augenverloren. Er rannte ins Kreuz und in die Quere, wardvon seine» Erbfeinden, den Harlekinen, verfolgt, geneckt,gepritscht, und von einigen hcllrothcn Domino's, die erfür seinen Flüchtling hielt und mit zornigen Worten an-fiel, verlacht und gescholten. So hatte er eine halbeStunde lang nichts als Verdruß, und crboßtc sich gewal-tig darüber. Endlich kam er dem rechten Domino auf dieFährte. Er sah ihn einer andern, noch hübschcrn Gärt-nerin nachlaufen. Wie ein Stoßvogcl schoß er auf ihn zu,ergriff ihn am Arme, gab ihm einen Verweis, und wollteihn auf eine nahe Bank in sichere Verwahrung bringen.
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