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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Krcis von Gaffern um sie her, und der redselige Charla-tan gab jedem neugierigen Forscher Rede und Antwort.Roberts feine Gestalt und bescheidenes Wesen gefielen all-gemein. Die halbe Stadt ergriff Partei für ihn gegen denHerzog. Auch zeigte man thätigc Theilnahme. Die Aben-teurer wurden fast täglich zu Tische geladen und ansehnlichbeschenkt. Älo,isio»e Imui» Locksbart übersandte jedemvon ihnen, aus eigener Bewegung, ein vollständiges !m-billomoiit a Io wolle, und der Doktor erklärte freudig:der ll'olllew- poue bomme sei) ein deutscher Ehrenmann.Es lief auch unter andern ein anonymes Schächtelchcn mitMagenmorscllcu ein. Herr Wurzel crricth sogleich, daßsic eine geheime Spende des Provisors waren. Er ver-zehrte stc mit Appetit, und sagte zur schuldigen Danksagung:Sic schmecken gut und stärken den Magen, aber Lcisegangszähen Geiz kann ich doch nicht verdauen."

Bei allen diesen Almosen und mitleidigen Speisungen,die Roberts natürlichem Schamgefühl widerstanden, befandsich der Doctor in seinem Elemente. Er wirthschastete tollin de» Tag hinein, ließ gute Weine nicht von seinem Tischekommen, verkaufte seinen alten Schimmel an einen Micth-kutschcr, schaffte sich dafür ein Paradcpferd, spielte in Kaf-feehäusern hohe Spiele, und mußte, weil er sic nicht ver-stand, immer Lehrgeld bezahlen. Dieser Aufwand ließ sichfreilich mit den vom Hofe erhaltenen fünfzig Thalcrn undandern Geschenken, die man ihm hier und da in baarcmGelde machte, nicht bestreiten; allein er fand Credit, in-dem er jedermann zu überreden wußte, daß sich der Her-zog, nach persönlicher Bekanntschaft mit seinem natürlichenSohne, unfehlbar anders bezeigen werde.

Robert ward indessen mit jedem Tage trauriger, weil erans ein volles Dutzend zärtlicher Briefe keine Antwort aus