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stcns dienen: denn freilich dienen auch viele Mensche» demTeufel/' -
Empört stand Lciscgang auf und sah sich nach seinemRegenschirm und Mantel nm.
„Bleiben Sie, Freund!" sagte Wurzel mit sanftererStimme. „Ich sehe wohl, daß ich mir von Ihrer unter-thänigstcn Behutsamkeit weder Rath noch Beistand in die-ser kitzlichcn Sache verspreche» darf, und ich will Sic auchmit keinem Worte weiter darüber behelligen. Aber ich habenun ein anderes Anliegen. Ich brauche eine unbedeutendeSumme von fünfzig bis sechzig Thalern, die ich von Hausemitzunehmcn schändlich vergaß. Haben Sie die Güte, mirdamit ans acht Tage srcnndschaftlich auszuhclfen." —
Der Provisor ward leichenblaß. „Mein bester HerrDoktor," sprach er und schlug an seine Brust, „ich dienemeinen Freunden willig mit Gut und Blut, aber IhrenWunsch kann ich und darf ich nicht erfüllen. Ich würdemich dadurch znm Mitschuldigen eines gefährlichen Unter-nehmens machen. — Leben Sie wohl!" —
Er warf den großen Glockenmantel um, ergriff denRegenschirm, trank noch im Hni sein Glas Wein aus,und eilte fort ans die Straße, wo er in seinem Aufzugeeinem Sturm- uud Negcnvogel glich und von der hcrnm-schwärmcndcn Jugend verspottet wurde.
„Ach, lieber Herr Doktor, wie wird das werden?"seufzte Robert. „Eine von unser» Stützen ist schon ge-brochen !"
„Es war ein Strohhalm," sagte Wurzel. „Hol' ihnder Henker!"
Jetzt trat der Wirth, der wahrscheinlich die fruchtlosabgelaufenc Darlchnsunterhandlung behorcht hatte, mit ei-nem ernsthaften Gesichte herein, und erbat sich für Wein,