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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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hoher Hand eine Ohrfeige mit Freude und Dank, damitdu einem Gcringcrn ei» Dutzend dafür geben kannst!Das ist mein Grundsatz, bei dem ich mich wohl befindeund den ich dir daher aufrichtig empfehle. Stellt sich derHerzog auch Anfangs etwas barsch gegen dich, so laß ihnnur anstobcn. Du trägst auf deinem Gesichte eine Urkunde,die er endlich anerkennen und wenigstens mit dem Gra-scntitcl und einem ansehnlichen Rittcrgutc bezahlen muß."

Jubelnd durchschwarmtc Hannchcn den Garten und tratim Freudentaumel manche sorgsam gepflegte Blume nieder.Man sah es ihren lustigen Sprüngen deutlich an, daß sieschon in einer mit vier oder sechs Pferden bespanntenKarosse zu sitzen glaubte. Der Doktor hatte zwar fest be-schlossen, die bcabsichligtc Mißhcirath des Halbprinzcn mitdem Gärtncrmädchcn zu zerstören; doch ließ er sich dasjetzt nicht weiter merken: denn Hannchcn und ihre kleineEitelkeit waren ihm unentbehrliche Hebel, den bequemenund furchtsamen Burschen vom Platze zu bringen. Dasgelang auch vollkommen. Robert ward von seinem Lieb-chen so lange gestreichelt, bis er sich ergab und versprach,unter des Doktors Leitung und Aufsicht in die Hauptstadtzu reisen.

Herr Wurzel brachte sich selbst zu dem Posten einesFührers in Vorschlag, weil er seinen Schnitt dabei zu ma-chen hoffte. Er bestimmte den zweiten Morgen darauf zurAbreise, damit er des nächsten Tages noch Zeit habe, sichzu rüste» und seine Kranken zu besorgen. Diese gutenLeute hätten ihn ..bcr nicht gehindert, sich augenblicklichauf den Weg zu machen. Er fand sie alle frisch und ge-sund, und sic versicherten einstimmig, daß von dem Tagean, da er sic nicht mehr besucht habe, ihre Genesung cin-gctretcn scp.