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gam wünschte, vertrat dem sorteilendcn Bramarbas fteund-lich den Weg und bat ihn, seine Erzählung zu vollenden.
Robert, der schon jetzt unter ihrem Pantoffel stand,wendete nichts dagegen ein, und Herr Wurzel, dessen ra-sches Anfstchc» ein bloßer Schreckschuß gewesen war, liestsich besänftige» und fuhr folgender Maßen in seiner Ge-schichte fort:
„Ich ging, als sich der Herzog am Ende des Posscn-spicls entfernt hatte, in meine Herberge und legte michzu Bett; aber die wunderbare Sache, die ich nicht ausdem Kopse bringen konnte, ließ mich nicht schlafen. AmMorgen war ich matt und krank: mir graute vor demharten Trabe meines Schimmels; ich beschloß, noch einenTag in der Residenz auszuruhen und indessen, wo möglich,den Grund oder Ungrund meiner im Theater gemachtenBemerkung zu erforschen. In dieser Absicht lud ich mei-nen alten Schulfreund, de» Provisor Lcisegang, zumMittagscfscn in die rothe Eule, wo ich herbergtc. Er kam;wir unterhielten uns Anfangs von gleichgültigen Dingen;als aber der edle Würzburger, den ich ihm fleißig cin-schcnktc, seine fahlen Wangen zu röthen anfing, lenkte ichdas Gespräch auf den Hof und dessen geheime Geschichte,die meinem Freunde nicht fremd sepn kan», weil er beider herzoglichen Apotheke, die sich im Schlosse befindet, seitdreißig Jahren in Diensten steht. Ich spielte mich beson-ders mit geschickten Worten in die Jugcndjahrc des Her-zogs hinein und behauptete kühn: es habe damals hin undher verlautet, daß er kein Feind des schonen Geschlechtsscy. — Mein vorsichtiger Gast sagte dazu weder Ja nochNein: aber er lächelte, hustete, fuhr ein paar Mal mitder flachen Hand über die Stirn, sah sich aus Furcht vorHorchern rechts und links um, und zirpte mir dann wie